Erweiterungscurricula
Urgeschichte und Historische Archäologie I: Theorien - Methoden
Das Ziel dieses Erweiterungscurriculums ist es, Studierenden Kenntnisse in den Bereichen der Urgeschichte und Historischen Archäologie zu vermitteln.
Die Studierenden erlangen Kenntnisse zu den theoretischen und methodischen Grundlagen des Faches, zu den kulturellen Rahmenbedingungen der Epochen vom Paläolithikum bis zur zeitgeschichtlichen Archäologie samt deren bedeutendsten Fundstätten und Fundobjekten sowie optional zu innovativen Prospektionsmethoden oder zum hohen interdisziplinären naturwissenschaftlichen Methodeneinsatz mit den Schwerpunkten Archäometrie oder Bio- und Geoarchäologie oder zur Experimentalarchäologie.
Die Studierenden können daher in ihren jeweiligen wissenschaftlichen Disziplinen die Ergebnisse der archäologischen Forschungen, deren theoretische Grundlagen, Methoden, Quellen und Aussagekraft benützen und mit einfließen lassen. Durch das Verständnis für die materielle Kultur und für die daraus erschlossenen Prozesse, Handlungen und Technologien kann ein facettenreiches historisches und kulturhistorisches Bild der Urgeschichte und historischen Archäologie entwickelt werden.
Urgeschichte und Historische Archäologie II: Epochen und praxisorientierte Basisqualifikationen
Das Ziel des Erweiterungscurriculums „Urgeschichte und Historische Archäologie II: Epochen und praktische Basisqualifikationen“ ist es, Studierenden, die nicht Ur- und Frühgeschichte bzw. Urgeschichte und Historische Archäologie studieren, vertiefende Kenntnisse in den Epochen der Urgeschichte und Historischen Archäologie und zu spezifischen Qualifikationen in der Archäologie zu vermitteln.
Die Studierenden erlangen optional Kenntnisse zu den kulturellen Rahmenbedingungen der Epochen vom Paläolithikum bis zur zeitgeschichtlichen Archäologie samt deren bedeutendsten Fundstätten und Fundobjekten sowie vertiefende Kenntnisse zu Basisqualifikationen der Archäologie im Bereich Quellenkunde, Kulturvermittlungs-, Dokumentations- und Prospektionsmethoden sowie zur Feldarchäologie.
Die Studierenden können daher in ihren jeweiligen wissenschaftlichen Disziplinen die spezifischen archäologischen Fertigkeiten und Qualifikationen samt deren theoretischen Grundlagen und Methoden benützen, gegebenenfalls adaptieren und sie in ihre weiteren wissenschaftlichen Aktivitäten mit einfließen lassen. Durch die Kenntnis und das Verständnis für die Vielfalt an Qualifikationen in der Archäologie kann ein in hohem Maße interdisziplinär orientiertes, praxisbezogenes und facettenreiches Bild der archäologisch tätigen Disziplinen und im Speziellen der Urgeschichte und Historischen Archäologie entwickelt werden.
Das Erweiterungscurriculum „Urgeschichte und Historische Archäologie II: Epochen und praktische Basisqualifikationen“ kann nur nach erfolgreicher Absolvierung des EC „Urgeschichte und Historische Archäologie I: Theorien - Methoden“ besucht werden.
Archaeological Sciences: Naturwissenschaften in der Archäologie
Das Ziel des Erweiterungscurriculums Archaeological Sciences: Naturwissenschaften in der Archäologie an der Universität Wien ist es, Studierenden, die ein besonderes Interesse an Methoden der Archäologie haben bzw. vor allem Fachdisziplinen in der Archäologie oder mit starkem Archäologiebezug studieren, Kenntnisse in den Bereichen der Archaeological Sciences, die einen überwiegend naturwissenschaftlichen Charakter aufweisen, zu vermitteln.
Die Studierenden erlangen einführende Kenntnisse zur Bioarchäologie und Evolutionären Anthropologie, zur Archäobotanik, zur Archäozoologie, zur Archäometrie, zur Geoarchäologie und zu Geo- und Prospektionswissenschaften sowie zur Materialanalytik und zu Materialwissenschaften.
Die Studierenden können daher in ihren jeweiligen wissenschaftlichen Disziplinen die Ergebnisse der Forschungen zu den Archaeological Sciences, deren theoretische Grundlagen, Methoden, Quellen und Aussagekraft benützen und mit einfließen lassen. Durch das Verständnis für die Methoden der Archaeological Sciences und für die daraus erschlossenen Prozesse, Handlungen und Technologien kann ein facettenreiches historisches sowie kultur- und naturwissenschaftliches Bild der Materiellen Kultur bzw. vergangener Gesellschaften entwickelt werden.
Auch Studierende des Bachelorstudiums Urgeschichte und Historische Archäologie dürfen dieses EC absolvieren.